Garzweiler II – Ein Tagebau sorgt für Aufregung

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Tagebau, Braunkohle und Garzweiler: Worte, bei denen im Rheinland die Nerven schnell blank liegen. Seit fast einhundert Jahren wird im Städtedreieck Aachen, Köln und Mönchengladbach die Landschaft großflächig abgetragen, um die dort flach lagernden Kohleflöze abbauen zu können. Auf mehr als 260 Quadratkilometern wurden dort Dörfer, Strassen, Wälder und Seen buchstäblich weggebaggert.

Und ab 2006 sollen durch Garzweiler II die bestehenden Abbaugebiete nochmals erweitert werden. „Ökologische Katastrophe“ schreien die Umweltschützer, „energiepolitische Notwendigkeit“ beharren die Stromkonzerne. Politischer Zündstoff, der in den letzten Jahren sogar fast die rot-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen zum Platzen gebracht hat. 

Warum wird eigentlich an der Förderung des fossilen Energieträgers weiterhin festgehalten? Welche Gründe sprechen dafür, den riesigen Landschaftsverbrauch und die klimaschädlichen Emissionen durch die Verstromung der Kohle in Kauf zu nehmen? Ist der Tagebau überhaupt ökonomisch sinnvoll und was passiert mit der riesigen Kraterlandschaft, wenn die Bagger ihre Arbeit erledigt haben? Nicht nur in Garzweiler sondern auch in den anderen Tagebaugebieten Deutschlands gibt es Proteste. Doch wer will schon auf den Strom aus der Steckdose verzichten?

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